Die ‚Saharan Bubble Heat‘ hat sich über den Kontinent geschoben. Hitzerekord im Juni. Der Süden ächzt, Temperaturen bis  40 Grad. Der Engländer ist nicht hitzeresistent und schaute mit Sorge auf die Lage. Auch bei ihm wurde es warm, wärmer und schließlich heiß. Alarm, die Thermometer zeigten 100° an, da hilft dann nur noch ein kühles Bier in der Lunchpause. Natürlich waren es einhundert Grad Fahrenheit, aber auch das sind knappe 38° Celsius. Eindeutig zuviel für den von Haus stets gut temperierten Engländer. Wer konnte, stieg ins Wasser. Egal ob Badesee oder Lido (was ich stets mit ‚limbo‘ verwechsel, bitte nicht nachmachen). Übrigens können nur die wenigsten Engländer schwimmen, was für einen Insulaner eigentlich merkwürdig ist, oder? O-Ton Engländer: „They all swim like asthmatic turtles.“


Lido ist das Wort für das Strand- oder Freibad; die limbo aber ist die Vorhölle. Meine Einladung „fancy for the limbo“, wurde stets kopfschüttelnd abgelehnt.


Wo ist der Witz? Schauen Sie sich das Foto an. Vier Schwimmer, drei mit krebsroten Rücken. Ergo, Engländer. Ihre Hunde tragen übrigens oft Sonnenschutz, indem man ihnen Mäntel umlegt und Hüte aufsetzt.

 

 

Engländer lieben es sich zu verkleiden und zeigen gerne Haut. Ideale Voraussetzungen für das Schwimmbad. Wir vermeiden möglichst die unvorteilhaft aussehenden Bademützen, dem Engländer kommt die Gelegenheit gerade recht.